Hör auf dich zu vergleichen - Für vielbegabte Scannerpersönlichkeiten

Seit 5 Jahren beschäftige ich mich nun mit dem Thema der vielbegabten Scanner-Persönlichkeit und kann mit Gewissheit sagen, dass ich zu den Experten in diesem Gebiet gehöre. Ich habe nahezu alle Bücher gelesen, die sich mit diesem Themengebiet beschäftigen und bin gerne und mit Leib und Seele eine vielbegabte Scanner-Persönlichkeit.

In diesem Beitrag geht es um Illusionen und Fehlannahmen eines Scanners. Wie verquer man doch die Welt manchmal ehen kann und es sich dadurch schwerer macht als es sein sollte. Denn hohe Erwartungen bringen gerade vielinteressierte Scannerpersönlichkeiten irgendwann ins Grab.

Weltenbewegerin.de ist mein persönlicher Blog ist, indem ich ungefiltert und ohne große Absicht meine Meinung und meinen Standpunkt in die Welt herausposaune. Eben aus meiner individuellen Sicht. Falls du weiterführende Informationen zum Thema Vielbegabung und Scannerpersönlichkeit erhalten möchtest, schau doch gerne auf meinen Fachblog lebensdurstig.de vorbei.

Vorab: Die Artikelreihe „Aus dem Leben eines Scanners" ist als Geschichte zu sehen und eher als subjektiv-gefärbter Erfahrungsbericht meiner Vergangenheit. Sie ist sehr persönlich und es kostet mich viel Mut offen über mich und aufrichtig meine Gedanken niederzuschreiben. Ich bitte dich mein Gequasel auf meinem Blog zu respektieren, nichtvorschnell zu urteilen und Wertschätzung bei deinen Kommentaren zu wahren. Ich liebe es zu reflektieren und kann unterhaltsam schreiben, daher ist mein Anliegen mit dieser Innenschau anderen Scanner-Persönlichkeiten Inspiration oder Impulse zu bieten, die weiterhelfen können.

Ich starte dieses Artikelreihe ohne zu wissen, ob es eine zweite Folge geben wird oder ob ich diesen Artikel überhaupt zu Ende schreiben werde. Aber irgendwie ist es notwendig, dass ich meine persönliche Sicht auf meine Vielbegabung mal schriftlich festhalte, weil ich auf meinem Fachblog jedes Mal ins Stocken gerate. Ab irgendeinen Punkt geht es einfach nicht weiter, da eine wichtige Info einfach fehlt. Es fehlt die Info zu mir. Die Verbindung zwischen dem Inhalt, den ich dort vermittle zu meiner persönlichen Geschichte, meine Weltanschauung - Ja, meine Annahme über die Welt. Manche sagen dazu „Deine Wahrheit". Menschen, die mich kennen wissen, ich benutze gerne den Begriff „Paradigma". Was auf lebensdurstig.de irgendwie fehlte war diese persönliche Sicht auf das „Scanner-Paradigma", was ich hiermit hinzufügen möchte.

Während ich nun die ersten Zeilen fabriziere merke ich wie leicht es ist ungezwungen ohne Absicht in die Tasten zu hauen. Denn Dinge über die man sich lange Gedanken gemacht hat und vor allem gewonnene Einsichten, die das eigene Leben betreffen ... Das ist irgendwie einfacher in Worte zu fassen! Als sehr selbstreflektierter Mensch — ich hab immerhin Philosophie studiert — fällt mir das superleicht meinen persönlichen Standpunkt zu begründen und zu erläutern..

Die Illusion, dass das Leben so ist, wie es scheint

Ich glaube, dass wir Menschen oft dumme Dinge tun oder in Selbstzweifel versinken, weil wir nur von dem ausgehen, was wir sehen. Wir urteilen über das unmittelbar vor unseren Augen, statt von dem, wie etwas in der Gänze ist. Kennst du den schönen Spruch „mehr Schein als Sein”? Ich schaue mich in der heutigen Welt um, und sehe leider viel zu viel Schein und viel zu wenig Sein. Oberflächliches statt Tiefsinniges. Wirkliches und wahrhaftiges Sein ist selten. Ich glaube deswegen, weil wir annehmen, dass wenn wir offen und ehrlich sind, auch am verletzlichsten sind. Was wir vergessen ist allerdings, dass es Stärke braucht sich verletzlich zeigen zu können. Im Internet, auf den Social-Media-Kanälen und insbesonders auf Instagram zeigen die meisten nur die schönen Sonnenseiten ihres Lebens. 

In Social Media zeigen die Menschen oft bewusst nur die Resultate und Ergebnisse
- quasi die gänzende Facette ihres Lebens. Sie zeigen nicht die unschönen Mühen,
wie sie dorthin gelangten oder gar den Preis, den sie dafür zahlen mussten.

Die Illusion, dass das Leben nur aus Höhepunkten besteht

In dem schönen Buch „Mastery”, was ich derzeit lese, schreibt der Autor George Leonard über die Gier nach Quick-Fixes, wenn Problemen auftauchen. Statt sich auf die Suche nach langfristigen Lösungen zu begeben geht es um Insta-Lösungen. Georg Leonard erläutert, dass durch die Medien und tagtägliche Werbebeschallung uns suggeriert wird, dass das Leben eine endlose Folge von „climactic moments" ist, also dass ein Höhepunkt den Nächsten jagt. Und die Arbeit? Wo sind die Momente der „plateaus", wo man macht und macht und erstmal nichts passiert, weil man noch in der Übungs- und Trainingsphase ist? Viel zu viele sehen nur ein verzerrtes und einseitiges Bild der Welt und glauben, dass das ganze Leben deswegen immer voller Extasen, Glücksmomenten und „High-Peak-Perfomances" sein müsste. Blödsinn!

Erfolg folgt zwar auf Erfolg, aber dazwischen liegt immer eine Phase,
in der man etwas investieren muss, um Ergebnisse zu erhalten.

Die Fehlannahme, es müsste immer weiter, schneller und höher gehen

Ich glaube, dass wir Menschen unter anderem deswegen auch alle ungeduldiger geworden sind, weil Geduld quasi nicht mehr existent ist in der heutigen (medialen) Welt. Ich hatte mal gelesen, dass neue Filme viel mehr Szenenwechsel als früher bieten müssen und die Anzahl der Cuts stetig steigt. Hör dir doch mal aufmerksam die Dialoge, die in Blockbustern geführt werden an! Es gibt keine bis kaum Pausen, ein Running Gag jagt den nächsten. In einem Moment gibt es eine Explosion *Bäm* , dann *Zack* die Verfolgungsjagd *Quietsch*, auf zur Kampfszene *Bäm! Bumm!* mit wild-herumschwenkenden Kameras, dass einem ganz schwindelig wird *Huiii* Wer alte Filme anschaut, merkt irgendwann automatisch eine gewisse Langeweile aufkommen, weil in diesen ziemlich lange Szenen sind, wo erst mal nichts gravierendes passiert. Das sind wir irgendwie nicht mehr gewohnt. Allerdings:

Es ist nur unsere Erwartungshaltung, die alte Filme langweilig macht! Und vielleicht kennst du das Phänomen,
dass wenn ein Kinofilm hochgelobt wird und du mit hohen Erwartungen reingehst eher enttäuscht bist
als wenn du positiv überrascht bist, weil du ohne Erwartungen in einen Kinofilm geschaut hast.

Deine hohe Erwartung wirkt wie eine selbsterfüllende Prophezeiung

Wieso erläutere ich das alles? Nun, weil wir tagtäglich Fehlannahmen über die Welt fällen. Und die allergrößte ist, dass wir hohe Erwartungen haben, die das Leben gar nicht erfüllen kann. Und wie in einer schrecklichen selbsterfüllenden Prophezeiung laufen wir schnurstracks in unser eigenes Unglück, weil wir über solche Dinge keine Kontrolle haben.

Es ist eine Illusion zu glauben, dass wir die Kontrolle über das Geschehen in der Welt hätten.
Das einzige was du kontrollieren kannst ist dein eigenes Verhalten und dein Urteil über die Welt
- und zwar dann wenn du Eigenverantwortung übernimmst!

Wieso die heutige junge Generation so unglücklich ist

Ich erläutere das alles, weil auch ich in diese Falle getappt bin und wegen meinen hohen Erwartungen ans Leben todunglücklich war. Und einer der größten Klickmomente hatte ich, als ich auf den wunderbaren Artikel „Why Generation Y Yuppies are so unhappy" gestoßen bin. Ein großartiger Artikel, den ich jedem Leser ans Herz lege. Ich versuche jedoch den Inhalt kurz ins deutsche zu übersetzen und zusammenzufassen.

Der ultrawitzige Tim Urban beschreibt das Problem eines speziellen Typus des Generation Y und erklärt es wie folgt: Unsere Eltern der Generation X sind großgezogen worden von der Generation der Nachkriegszeit bzw. Babyboomer. Unsere Großeltern lebten nach der Devise „Harte Arbeit zahlt sich irgendwann aus" und „Wenn du nur geduldig bist und arbeitest, wirst du irgendwann erhalten". Diese Einstellung haben sie auch ihren Kindern weitergegeben. Durch die positiven wirtschaftlichen Entwicklungen hat unsere Elterngeneration auf mittelfristige Sicht richtig abgesahnt. Denen geht's in der westlichen Welt echt mega. Sie haben mehr bekommen als sie erhofft haben und sind genau deswegen superglücklich. Ist doch irgendwie auch nachvollziehbar.

Tim Urban bringt das auf eine wunderbare Formel:
Glück = Realität - Erwartungen

Welche Erwartungshaltung und eigentlich Fehlannahme wird jungen Menschen suggeriert?

„Du kannst alles werden, was du willst!"
„Du bist was ganz besonderes" und
„Folge deiner Leidenschaft"

Der desillusionierte Vertreter der Generation Y geht daher davon aus, dass die Welt ihm etwas schuldig sei. Spoileralert: Nein, natürlich nicht! Und darüber hinaus: Die heutige Generation kennt den Begriff der harte Arbeit als längerfristiges Investment gar nicht mehr. Der Yolo-Begriff kommt nicht von ungefähr. Und schaut man sich Helikoptereltern an, die ihren Kindern den Schulranzen hinterhertragen, die statt dafür zu sorgen, dass ihr Kind in der Schule besser wird, indem es lernt, die Schuld bei den Lehrern suchen ... Naja. Mal im ernst: Wie kommen wir eigentlich darauf, dass wir inzwischen zu der erfolgreichen Karriere auch noch vollkommene Erfüllung als Forderungspunkt auf unsere Lebensziele draufsetzen? Und das auch noch sofort wollen? Wusstest du, dass das Credo „Folge deiner Leidenschaft" erst die letzten 20 Jahre so populär und allgegenwärtig geworden ist? Die Annahme, dass erfolgreiches Leben nur ein erfülltes Leben ist, ist ein neumodisches Phänomen.

Und wieso ist nun die Generation Y prädestiniert unglücklich zu sein?

Folgen wir Tim Urbans Formel Glück= Realität - Erwartungen wird schnell klar: Wir erhoffen uns einfach zu viel, ohne den Preis zu zahlen, ob Geld, Energie, Arbeit oder Zeit und sind zu ungeduldig.

looking up

 

Wir sind die Generation Instant-Gratification: 5-Minuten-Terrine, Mikrowellen-Hamburger, Coffee to go, Anabolika und Steroide, Red Bull und Koffeintabletten, um die Nachtdurchzumachen, Paracetamol, um den Schmerz zu ignorieren, Uppers um schneller hochzufahren, Downers um schneller runterzukommen. Die Generation, die Likes auf ihrem Social-Media Profil mehr wertschätzt, als ein ehrliches Lächeln, das sie auf der Straße bekommt.

Passion-Mindset vs. Craftman-Mindset nach Cal Newport

Cal Newport hat sich in seinem grandiosen Buch „So good they can't ignore you" mit der Frage beschäftigt, wieso einige Menschen ihre Leidenschaft leben und andere endlos suchen. Er erläutert zwei unterschiedliche und widersprüchliche Mindsets bzw. Paradigmen: Einmal das Passion-Mindset und einmal das Craftman-Mindset. Wer glaubt DIE Leidenschaft oder DIE Berufung finden zu müssen, wird immer so große Erwartungen an DAS einzige haben, was einen erfüllt, dass man jede Leidenschaft, die sich hätte entwickeln können, bereits im Keim erstickt. Kurz: Wer glaubt, er müsse die Passion finden ist von vornherein verdammt! Wer allerdings ein Craftman-Mindset besitzt, vertritt die Haltung, dass Fähigkeiten und Fertigkeiten sich erst mit der Zeit und Arbeit entwickeln. Und erst wenn man gut in einer Sache ist, dass es letztlich leichter fällt, werden sich auch mit der Zeit Leidenschaft und Passion entwickeln.

Hör auf zu glauben, du seist was besonderes - zumindest ohne den Preis der Arbeit dafür zu bezahlen.
Niemand ist dir was schuldig. Und wenn du endlich aufhörst so viel zu erwarten,
bist du auch nicht mehr so schnell verzweifelt oder frustriert. Just sayin'!

Den letzten Punkt, den Tim Urban erwähnt finde ich jedoch am allerspannensten. Er nennt es das Facebook bzw. Social Media Image Crafting. Menschen basteln sich ihr eigenes Bild, wie sie in den Social Media Kanälen wirken wollen. Quasi die Selbstdarstellung, indem man immer nur das Positive miteilt und sich sogar teilweise inszeniert. Negative Sachen werden kaum öffentlich mitgeteilt und bewusst verschwiegen und sind daher in der Wahrnehmung der anderen nicht existent.

taunted

Und weil wir deswegen glauben, dass alle anderen es besser als wir hätten, fühlen wir uns schlecht. Obwohl das gar nicht stimmt! Kann es ja eigentlich gar nicht. Und doch — Hand aufs Herz: Wir fallen alle drauf rein, oder? Es geht allen so wie dir! Und jeder hat seinen eigenen Rucksack zu tragen. Jeder zahlt seinen Preis und es gibt keine Abkürzungen - zumindest keine Nachhaltigen. Nur die, die später wirklich erfolgreich sind, lassen sich nicht unterkriegen und blenden von dieser Illusion. Selbstzweifel haben keine Daseinsberechtigung und sie machen machen weiter und stecken einfach die Energie und Arbeit in das Erreichen ihrer Ziele.

Alle sind busy und beschäftigt - scheinbar

Was unterscheidet die wirklich Erfolgreichen noch von den Pseudo-Erfolgreichen? Wirklich Erfolgreiche gönnen sich regelmäßig Pausen. Ja, richtig gelesen. Das Problem, dass ich sehe ist, dass wir heutzutage nicht mehr richtig arbeiten, aber uns auch nicht mehr richtig erholen. Ich ertappe mich gerade, wie ich beim Korrekturlesen dieses Beitrags genau an dieser Stelle unbewusst den Kopf schüttle. Irgendwie ... Ich find dazu gar keine passenden Worte! Außer: Da wird ja der Hund in der Pfanne verrückt. Ich bin einfach sprachlos gewesen als ich begriff wie pervers das eigentlich ist. Wir graben uns unwissend aber scheinbar wohlwissend unser eigenes Grab. Und tun das regelmäßig, immer wieder in den unterschiedlichsten Situationen in so vielen Lebensbereichen und erwarten dann auch noch ständig ein anderes Ergebnis. Serious?!

Wir brauchen unbedingt aktive Erholungsphasen, um Energie zu tanken! Ja, Pausen sollten verdient sein, aber Pausen sollten auch Pausen bleiben. Wenn du dich erholst, dann erholst du dich. Dann wird nicht gearbeitet. Wenn du arbeitest, dann arbeitest du. Schwierig? Nope, du machst es dir nur schwierig. Woher ich diese Einsichten habe? Tja, was denkst du wie ich diese ganzen Erkenntnisse gewonnen habe?

Ungelogen: Die schlimmsten Phasen, die ich in meinen knapp 31-jährgen Leben erlebt habe, waren die, wo ich die Arbeit nicht geschafft habe, weil ich zu müde war, um produktiv zu sein, aber mir nicht erlaubt habe mich auszuruhen, weil ja noch so viel zu tun habe.

Alleine das schwarz auf weiß nun auf meinem Monitor zu sehen kommt mir so dumm vor. Und doch weiß ich: Das geht so vielen so! Es redet nur kaum jemand öffentlich drüber. Wieso?! Wir erinnern uns an den oben erwähnten Punkt der Verletzlichkeit. In meinen Workshops erlebe ich das immer wieder, dass vielinteressierte und vielbegabte Menschen mit so viel Potential gesegnet sind, aber es nicht ausschöpfen können, weil sie - so lachhaft es klingt - einfach verstopft sind. Ja, die meisten Vielinteressierten, die unter ihren Möglichkeiten zurückbleiben sind einfach nur verstopft! Dabei ist die Lösung so einfach:

Lass einfach mal den Druck raus und die hohen Erwartungen sein. Gönn dir re-kreative und kreative Pausen!

Sei im Moment! Deine größte Stärke als Scannerpersönlichkeit ist deine Fähigkeit dich im Flow zu verlieren. Lass zu und verlier dich in der Arbeit. Es darf einfach sein, also mach dir die Arbeit nicht so schwer. Es sind destruktive Glaubenssätze und die aufgelisteten falschen Annahmen, wie die Welt sein müsste, die dich zur Verzweiflung bringen.

Nutze die selbsterfüllende Prophezeiung für dich

„Wage den ersten Schritt und ein Weg wird sich auftun" - Zen-Weisheit

Ich mache derzeit die Erfahrung, dass wenn ich nicht alles zerdenke, sondern mit bester Absicht und Elan mache, Dinge für mich geschehen. Das waren solche Momente, wenn ich im Jetzt bin, präsent und achtsam und mich einfach auf die Tätigkeit vor mir konzentrierte, statt in Gedanken schon im Morgen  oder übernächsten Schritt zu sein, die alles entspannten und beruhigten. Dinge, die ich brauche oder bisher sogar noch gar nicht wusste, dass ich sie brauche, fallen mir dann zu. Aber das passiert genau dann, wenn ich im Momentum bin.

Was ist denn schon DAS Richtige?

In meinen Workshops kommt oft der Wunsch der Teilnehmer, dass sie am Ende wissen, was das Richtige für sie ist. Ich muss dann innerlich immer lachen, weil sie das schon wussten. Das Richtige ist aber niemals das Halbherzige. Niemals!

Ich sage oft: „Entscheide, UM dein Bestes zu geben!", weil alles steht und fällt mit einer starken Entscheidung. Wenn wir in einer nicht-deterministischen Welt leben, also keine, die vorherbestimmt ist, so ist es an uns in in jedem einzelnen Moment im Hier-Und-Jetzt, dass wir entscheiden können, was der richtige Weg ist. Der richtige Weg ist immer der, den wir gerade gehen. Immer! Bis zu dem Zeitpunkt an dem wir zweifeln. Aber die einzigen, die sagen können, ob etwas richtig war oder nicht, dass sind wir selbst. Niemand sonst!

In dem Buch „5 Dinge, die sterbende Menschen am meisten bereuen", sind es nicht Dinge, die getan wurden, für die Sterbende am meisten Reue empfinden, sondern all das, was sie nicht getan haben. Für jeden Einzelnen von uns heißt das, dass wir aufhören sollten Dinge aufzuschieben und vielleicht auch aufhören unnötige Dinge zu wichtig zu nehmen. Denn am Ende zählen nur unsere Taten und Voraussetzung dafür ist, dass wir uns entschieden haben, um ins Handeln zu kommen.

Also, komm ins Handeln. Mach einfach! Das bedeutet Just do it!

1 Sache, die ich dir mitgeben möchte:

HÖR AUF DICH ZU VERGLEICHEN!

Du versuchst dich besonders zu machen, indem du dich vergleichstm weil du glaubt deswegen anders zu sein. Blödsinn! Besonders wirst du erst dann, wenn du deinen eigenen Weg gehst und aufhörst dich zu vergleichen. Klingt paradox? Ist es aber nicht. Geh deinen Weg, steck die Arbeit in dich und das Ziel dich zu erkennen. Mach Erfahrung und schau worin du gut bist, werde noch besser darin und habe auf dem Weg zur Selbsterkenntnis Spaß - in jedem einzelnen Moment deines Daseins.

Denn wenn du im Flow bist, ist es egal, was andere machen und es kommt dir erst gar nicht in den Sinn, dich dabei selbst zu inszenieren. Du bist einfach. Also mach einfach. Sei einfach Du!

Kommentare

Mohammed
# Mohammed 22.03.2018
Hi Yasemin!
Darf ich offen und ehrlich sein?
Der Grund warum ich 'Das Leben eines Scanners' von Dir lesen wollte, war natürlich das Interesse an diesem Thema; ich wollte auchbherausfinden, ob ich zu diesem Kreis gehöre. Nun, die ersten 30 Zeilen (mobile Ansicht) fand ich etwas... (wie kann ich das diplomatisch verpacken...?) fad. Aber meine Geduld zahlte sich aus, als Du begannst über die Momente der Plateaus zu schreiben und aus dem Buch Mastery zu berichten. Ich hab noch nicht alles in diesem Artikel gelesen. Doch Du hast mich überzeugt, dass es sehr lesenswert ist, was Du bisher so beobachtet hast. Deshalb Dankeschön für Dein 'Sharing'!;)

Liebe Grüße, Mo
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